Der Begriff Hedgefonds leitet sich hauptsächlich vom englischen Wort to hedge ab, was so viel wie absichern bedeutet. Diese spezielle Art von Investition zielt darauf ab, durch die in Aktien getätigte Spekulationen einen sehr hohen Gewinn zu erzielen, jedoch ist das Risiko hier ebenso sehr hoch, da die eigenen Investitionen allein von den gängigen Aktienkursen abhängen.
Der irreführende Name Hedgefond ist nicht gut angebracht in dieser Art von Anlage, jedoch rührt die Bezeichnung von den von Aktionären oft betriebenen Leerverkäufen her, wodurch nur die Anlagen der Spekulanten hervorragend abgesichert sind.
Leerverkäufe sind verkaufte Aktien, die gerade im Begriff sind zu fallen. Diese Aktien müssen jedoch von den Käufern nach einer vertraglich festgelegten Frist wieder zurück verkauft werden. Das passiert meist, wenn sie bereits gefallen sind. So kann sich der Spekulant einen kleinen Gewinn damit absichern, da sie teurer verkauft und billiger wieder zurück gekauft werden.
Die Geschichte der Hedgefonds lief wie oben bereits dargestellt ab. Ein findiger Spekulant verkaufte Aktien leer, um sie später bei einem niedrigen Kurs wieder zurück zu kaufen und einen Gewinn zu erzielen. Mit diesem Gewinn war es ihm vergönnt neue Aktien zu kaufen und damit neue Gewinne zu erzielen.
Hedgefonds sind daher nur für kluge Finanz-Köpfe geeignet, die in etwa vorhersehen können, wie sich der zukünftige Aktienmarkt entwickeln wird. Dadurch ist es ihnen erst möglich solche Leerverkäufe zu tätigen und aus fast nichts viel Geld zu machen.
|